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- Acryl
Im Bekleidungsbereich wird Acryl als billiges Beschichtungsmaterial eingesetzt. Acryl ist nicht frostbeständig, weist eine nur geringe Knickstabilität und Abriebfestigkeit auf und hat dadurch bedingt eine sehr geringe Lebensdauer.
- Aerotex
Aerotex ist ein PU-beschichtetes Nylongewebe, bei dem Atmungsaktivität sowie Wind- und Wasserdichtigkeit dadurch erreicht wird, daß Luftbläschen im PU durch die Hitze beim Beschichten aufplatzen und Mikroporen bilden. Die Dicke der Beschichtung bestimmt die Atmungsaktivität und Wasserdichtigkeit von Aerotex.
- Aidura/Airguard
Sehr leichtes, reissfestes Garn aus Polyamid. Die geschnittenen, neu versponnenen und verwebten Hohlfasern - sog. “High Performance Fibres” haben eine isolierende Funktion.
- Airtec
Airtec ist ein elastisches Kunstfasergewebe, das sich durch ein hohes Isolationsvermögen auszeichnet. Feine, vom Gewebe abstehende Härchen bilden ein zusätzliches Luftpolster zwischen Haut und Kleidungsstück, das Wärme zurückhält und sich angenehm weich anfühlt.
- Air Supply
Mikroporöse PU-Beschichtung von Wolfskin, deren Wasserdichtigkeit bis zu einer Wassersäule von 1,5 m reicht und eine hohe Atmungsfähigkeit aufweist.
- Aquapore
Hauchdünne, wind- und wasserdichte PU-Beschichtung, deren atmungsaktive Mikroporen durch chemische Prozesse entstehen.
- Aramide
Kunstfaser mit extrem hoher Abrieb-, Reiß- und Zugfestigkeit. Aramide gehören zur Gattung der aromatischen Polyamide. Grundsätzlich sind Aramide nur bedingt UV-beständig. Das bekannteste Material ist Kevlar.
- Armacor
Dreilagen-Laminat. Das Material besteht aus Oberstoff, Klimamembran und Futter.. Das Obermaterial besteht aus Fasern mit einem hochreißfesten und temparaturbeständigen Kern aus Kevlar, der von einer Hülle aus UV-beständigem und abriebfestem Cordura umgeben ist.
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- Ballistic
Faser, welche sich durch ihre Fähigkeit zur Schockabsorption auszeichnet.
- Beschichtung
Beschichtungen sollen das Trägermaterial wasserabweisend bis -dicht machen. Es gibt sie in höchst unterschiedlichen Qualitäten und für die unterschiedlichsten Zwecke. Siehe: Acryl, Entrant, Gore, Activent, Gore-Tex, Membran, Neoprene, PU, PVC, Silikonbeschichtung, Silikonisierung, Sympatex u.a.
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- Cordura
Ein aus 100% PA bestehendes Nylongarn. Zur Herstellung werden geschnittene PA-Fasern erneut versponnen und dann verwebt. Cordura ist in verschiedenen Stärken erhältlich (1000 D ist doppelt so stark wie 480 D) und um ein vielfaches reib- und abriebfester als normales Nylon.
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- Denjer
bezeichnet die Einheit für die Stärke von Garnen oder Fasern in Gramm pro 9.000m Garn/Faser. Zum Beispiel bedeutet 100 den, daß mit 100g Ausgangsmaterial 9.000m dieser Faser/dieses Garns hergestellt worden sind.
- Dreilagenlaminat
Außenstoff, Membran und Innenfutter sind zu einem komplexen Stoff verklebt ( laminiert ). Vorteil ist die Stabilität und Haltbarkeit des Außenstoffes, allerdings leidet meist die Atmungsfähigkeit.
- Dynatec
PA-gewebe von Schoeller. Materialmix aus hochfestem Polyamid-Trägermaterial und Codura-Fäden.
- Dynax
Nylon-Gewebe mit enormer Stabilität aus vielen zu einem engen und festen Garn versponnenen PA-Fasern.
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- Gore-Tex
Die wohl bekannteste und anerkanntermaßen auch atmungsaktivste und wasserdichteste Klimamembran ist eine dünne, wind- und wasserdichte Folie aus Teflon (Polytetrafluorethylen, PTFE) die auf mindestens ein Trägermaterial aufgebracht wird. Gore-Tex verdankt seine Atmungsaktivität den Mikroporen des Teflonmaterials, dessen Porengröße 700 mal größer als ein Wasserdampfmolekül und 20.000 mal kleiner als ein Wassertropfen ist. Die Wasserdichtigkeit von Gore-Tex beträgt im günstigsten Fall bis zu 80 m Wassersäule. Es wird als Zwei- bzw. Dreilagenlaminat oder als Z-Liner mit anderen Materialien verarbeitet.
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- Hohlfaser
ist der Oberbegriff für rohrartige PES-Fasern. Durch die rohrartige Form dieser Fasern, wird bei geringeren Gewicht ein höherer Lufteinschluss und damit eine bessere Isolation als bei Vollfasern erreicht. Hohlfasern kommen vielfach in Form von Wattierungen als Isolierung zum Einsatz. Siehe Thinsulate.
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- Keprotec
Mischgewebe aus Kevlar und PA-Fasern, das den Kevlar-Eigenschaften Dehnbarkeit und Abriebfestigkeit hinzu fügt. Das Gewebe wird bei Motorradschutzbekleidung an besonders sturzgefährdeten Stellen (Ellenbogen, Schulter, Knie, Handballen etc.) als Verstärkung eingesetzt.
- Kevlar
Para-Aramid-Faser (aromatisiertes PA), die sich durch besonders hohe Reißfestigkeit und Hitzebeständigkeit auszeichnet. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Kevlar vielfach mit anderen Materialien eingearbeitet, um deren Strapazierfähigkeit zu erhöhen.
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- Membran/Klimamembran
Klimamembranen sind wasserdicht und dabei atmungsaktiv. Ihrer Atmungsaktivität kommt aber nur dann zum Tragen, wenn ein Energiegefälle in Form eines Temperaturgefälles von der Innen- zur Außenseite besteht. Ist dies nicht der Fall verlieren Klimamembranen ihre Atmungsaktivität und werden quasi in beide Richtungen wasserundurchlässig. Aufgrund ihrer Funktionsweise unterscheidet man zwischen zwei Typen von Klimamembranen : - Mikroporöse Membranen Mikroporös bedeutet, daß die Beschichtung/Membran die Wasserdampfmoleküle direkt passieren lassen können, da die Membranporen wesentlich größer als Wasserdampfmoleküle und deutlich kleiner als Wassertropfen; sind. Das bekannteste Beispiel für eine mikroporöse Membran ist Gore-Tex. - Kompaktmembran Im Gegensatz zu mikroporösen Beschichtungen oder Membranen weisen Kompaktbeschichtungen/Membranen keine Poren auf. Ihre Atmungsfähigkeit erreichen Kompaktbeschichtungen/Membranen auf elektrochemischen Wege. Der Wasserdampf wird auf elektrochemischem Wege entlang der Molekülketten mit Transportmolekülen zur Außenseite transportiert. Das bekannteste Beispiel für eine Kompaktmembran ist Sympatex.
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- Nubuk
Ein auf der Fellseite samtig geschliffenes Rindleder, das sehr kratzfest ist und nach dem Einwachsen sehr lange wasserfest bleibt.
- Nylon
Gattungsbegriff für Gewebe aus PA-Fasern.
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- Polyamid (PA)
Eine sehr reiß- und abriebfeste Kunstfaser, die ca. 4% Wasser aufnimmt und sehr dehnbar ist. Einer der entscheidensten Nachteile von PA ist die nur bedingt gegebene UV-Beständigkeit. PA-Produkte sind in höchst unterschiedlichen Qualitäten erhältlich. Besonders bekannte PAs sind Nylon, Perlon und Meryl. Der Schmelzpunkt von PA liegt bei 250 C - einer Temperatur die durch die entstehende Reibungsenergie bei einem Unfall schnell erreicht wird.
- Polyester (PES)
Gattungsbegriff für eine UV-beständige, sehr reiß- und abriebfeste Kunstfaser, die sehr dehnungsarm und dadurch formbeständig ist und fast keine Feuchtigkeit aufnimmt und daher sehr schnell trocknet. Diese Eigenschaften machen aus ihr eine Universalfaser. Allerdings neigt sie dazu, sich statisch aufzuladen und dadurch Schmutz anzuziehen. Man unterscheidet zwischen Terylen, der gebräuchlichsten PES-Faser (Schmelzpunkt 256 C, Gewicht 1,38 g/cm3), und dem etwas leichteren, aber auch weniger reißfesten Kordel (Schmelzpunkt 292 C, Gewicht 1 ,22 g/cm3. Die Einsatzbereiche von PES sind denen von PA sehr ähnlich.
- Polypropylen (PP)
Reißfest - fast - wie PA, dabei aber deutlich elastischer. Es nimmt nur 1-2% seines Gewichtes (90 g/cm3 ) an Wasser auf und ist empfindlich gegen UV-Strahlung. Hohes Isolationsvermögen.
- Polyurethane (PU)
Verbindung kommt meistens als Beschichtungsmaterial zum Einsatz um Trägermaterialien wasserdicht zu machen. Dabei kann PU sowohl als Kompaktbeschichtung, als auch als mikroporöse Beschichtungverarbeitet werden. Grundsätzlich gilt jedoch, daß die Haltbarkeit der Beschichtung in einem großen Maß von der Struktur des Trägermaterials abhängig ist. Je glatter das Trägermaterial, desto länger ist die Lebensdauer der Beschichtung. PU schleißt jedoch mit der Zeit vom Trägermaterial ab, wodurch beschichtetes Gewebe seine Dichtheit einbüßt. PU-Beschichtungen sind jedoch erheblich haltbarer als PVC-Beschichtungen.
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- Reissa
Dreilagige, mikroporöse PU-Beschichtung zur Steigerung der Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität und Haltbarkeit.
- Ripstop
Verfahren, welches u.a. bei PA und Baumwolle eingesetzt wird zur Erhöhung der Reißfestigkeit durch das Einweben von stärkeren Fäden in gleichmäßigen Abständen.
- Scotchlite
Sehr gut lichtreflektierendes Material von 3M, das von verschiedenen Herstellern von Motorradbekleidung als Applikation zur Erhöhung der passiven Sicherheit verarbeitet wird.
- Silikonbeschichtung
Kälteresistente und knickstabile Gewebebeschichtung auf Siliziumbasis, die bei hoch qualitativer Ausführung zu einer Erhöhung der Weiterreißfestigkeit des unbeschichteten Gewebes beiträgt und dessen UV-Beständigkeit deutlich steigert. Silikonbeschichtungen verringern Wasseraufnahme des beschichteten Gewebes und damit dessen Feuchtdehnung.
- Supplex
Markenname für texturiertes Taslan Nylon. Wegen seiner positiven Eigenschaften (extrem stabil, schnell trocknend, leicht, atmungsaktiv) wird es vielfach als Trägermaterial für mikroporöse Beschichtungen/Membranen in Z-Linern eingesetzt.
- Sympatex
Dünne Klimamembran auf Polyesterbasis von, die Wasserdampf auf elektrochemischem Wege entlang der Molekülketten von innen nach außen transportiert. Die MVTR liegt zwischen 3 - 4,5 l/m2 in 24 h. Die Wasserdichtigkeit reicht bis zu einer Wassersäule von 10 m. Als Membran wird es nach den gleichen Prinzipien verarbeitet wie Gore-Tex.
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- Tactel
PA-Gewebe auf Merylbasis das leicht, winddicht, und einigermaßen reiß- und scheuerfest ist. Da Tactel weicher ist, bietet es im Vergleich zu Cordura einen deutlich höheren Tragekomfort.
- Taslan
Stoffe deren PA-Fasern durch Dampf verändert werden. Dadurch bauschen sich die Fasern auf, erhalten mehr Volumen und werden weicher, behalten aber ihre wind- und wasserabweisenden sowie atmungsaktiven Eigenschaften.
- Thermolite
Isolierende Mikrofaser-Wattierung aus PES. Wird u.a. für Innenfutter von Motorradjacken und Handschuhen verwendet.
- Thinsulate
Sehr hochwertige Wattierung aus 65% Polyolefin und 35% PES von 3M. Da die verarbeiteten Fasern innen hohl sind, ist Thinsulate im Verhältnis zur Dicke fast doppelt so warm wie Daune. Daher findet man es in hochwertigen Motorradjacken und Handschuhen als Thermofutter.
- Thinsulate Liteloft
Eine Wattierung aus 22% Polyolefin und 78% PES von 3M, die im Gegensatz zu Thinsulate sehr gute Komprimierbarkeit und ein sehr gutes Wärme-Gewichts-Verhältnis aufweist.
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- Velourleder
Raues, geschliffenes Leder vom Fleischspalt, sehr kratzfest.
- Ventun
Mikroporöse PU-Beschichtung auf einem PES Trägergewebe und die sich durch eine mittelmäßige Atmungsfähigkeit auszeichnet, dabei aber ausgesprochen wasserdicht ist (12m Wassersäule).
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- Wassersäule
Maß für Wasserdichtigkeit mit der Einheit mm. Entspricht der Wasserhöhe, die theoretisch über dem Material stehen könnte, ohne daß dieses durchlässig wird. 1.000 mm WS entsprechen 0,1 bar. Regenbekleidung gilt nach DIN ab 1,3m als dicht. Das dieser Wert nicht besonders hoch ist,zeigt sich daran, daß gute Außenzelte bis zu einer WS von 4-8m dicht halten. Gute Zeltböden weisen sogar eine WS von 10 m auf.
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- Zweilagenlaminate
Die Klimamembran wird von innen auf den Außenstoff laminiert und von innen mit einem losen Futter geschützt (meist ein Gewebe oder Netzstoff). Je noch Trägermaterial sind diese Laminate mittelmäßig haltbar. Die Atmungsaktivität der Klimamembran ist dabei stark abhängig vom verarbeiteten Außenstoff.
- Z-Liner
Die Membran wird auf einen dünnen Trägerstoff aufgebracht und hängt lose zwischen Außen- und Innenstoff. Hoher Tragekomfort; Außenstoffe saugen sich allerdings schnell mit Wasser voll
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