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Ohne Helm läuft beim Motorrollerfahren gar nichts ! Ein Helm erhöht die Sicherheit um ein vielfaches – schwere Kopfverletzungen können bei zahlreichen Unfällen vermieden werden – zudem ist das Tragen eines Helms gesetzlich vorgeschrieben.
Perfekte Passform, wenig Windgeräusche, hoher Tragkomfort, guter Unfallschutz, tolles Design – ein
Motorradhelm muss vielen Ansprüchen genügen. Kopf ist nicht gleich Kopf und Helm ist nicht gleich Helm! Den auf jeden Kopf perfekt passenden Helm gibt es nicht, zu unterschiedlich sind Kopfform, Kopfgrösse und die an den Helm gestellten Kriterien der einzelnen Rollerfahrer. Sorgfalt beim Helmkauf ist daher das beste Mittel für viel Fahrspass und Sicherheit über tausende von Kilometern !

Beim Kauf des Helmes ist daher hinsichtlich der verwendeten Materialien auf Namen wie Fiber, Carbon (Kohlefaser) oder Kevlar zu achten. Bei den Helmen handelt es sich um weitgehend in Handarbeit gefertigte Produkte, welche eine ausgezeichnete Langzeitstabilität bieten. Der Einsatz dieser hochwertigen Materialien macht den Helm unempfindlich gegen Witterungseinflüsse und Lösungsmittel und lassen den Helm, gute Pflege vorausgesetzt, ca. 5-8 Jahre leben. Ein weiterer Vorteil dieser M

Achten Sie auf diesen
Stoffaufnäher im Helm: Er zeigt, dass der Helm nach Norm ECE R22 geprüft und zertifiziert ist.

aterialien kommt im geringen Gewicht des Helmes (1.200-1.500 Gramm) zur Geltung, was sich positiv auf Hals- und Nackenmuskulatur des Fahrers auswirkt. Dementsprechend sind diese Helme im mittleren bis oberen Preissegment zu finden.

Gesetzlich vorgeschrieben ist in Deutschland lediglich ein Helm. Dieser muss mindestens nach ECE-R 22/04 geprüft  sein. ( ab 01.01.2002 : 22/05 s.u.). Ein Stoffaufnäher im Helm bestätigt, dass die Norm erfüllt wird.
 

 

 


 

 

Wichtig für alle Helme

 

 

  • Foto : rp-onlineHelme müssen optimal passen, d.h., sie dürfen weder zu gross noch zu klein sein, um bei einem Sturz nicht vom Kopf zu rutschen. Daher nicht übereilt kaufen nach dem Motto “ Passt,  wackelt und hat Luft “. 2 oder 3 Helme in die Schlussauswahl einbeziehen und dann jeden davon ausprobieren. Mindestens je 10 Minuten. Machen Sie nicht nur den “Schütteltest”, sondern am besten eine kurzer Probefahrt. Auch dann muss  der Helm noch angenehm und fest sitzen. Einige Händler bieten ihren Kunden sogar die Möglichkeit, den Helm vor dem endgültigen Kauf einige Tage zu testen.
  • Oftmals werden Helme zu gross gekauft. Deshalb unbedingt genau probieren und hierbei beachten, dass sich das Innenfutter mit Sicherheit noch setzen wird. Prüfe bei offenem Kinnriemen, ob der Helm auf dem Kopf hin und her wackelt. Bei geschlossenem Kinnriemen Helm am Hinterkopf packen und nach vorne ziehen. Wenn er nach vorne rutscht ist er zu gross und fliegt im Falle eines Falles davon.

 

 

  • Auf präzise funktionierenden Verschluss achten.
    Dieser muss  auch mit Handschuhenbedient werden können.

 

 

 

  • Checken, ob das Visier beschlagfrei und kratzfest beschichtet  ist sowie über eine Feinbelüftung an der Unterkante verfügt. Eine Antifog - Beschichtung / Folie zögert das Beschlagen deutlich hinaus. Wenn das Visier verkratzt ist, muss es ausgetauscht werden.
    Getönte Visiere sehen cool aus, machen Nachtfahrten aber zum Blindflug. Sicherer ist daher ein klares Visier.

 

 

  • Nur helle Helmfarbe wählen, am besten mit zusätzlichen Reflexstreifen für mehr Sicherheit bei Nacht.

 

 

Die gebräuchlisten Helmarten

 

 

 Jet- / City-Helm / Policehelm :
Beliebt bei Motorrollerfahren sind City-Helme mit kurzen Visieren oder Jethelme, die den Kopf seitlich umschließen und über ein Sonnenschild verfügen. Bei diesen Helmen sollte grundsätzlich mit Brille gefahren werden, da es auch bei geringer Geschwindigkeit durch auffliegende Steinchen zu bleibenden Schäden am Auge  kommen kann. Nachteil dieser Helme ist die ungeschützte Kinnpartie. Der unbestreitbar grössten Frischluftzufuhr steht hier das Fehlen eines  Rundumschutzes entgegen. Weder die Gesichts- noch die Kinnpartie sind ausreichend gegen Witterung, Insekten und sonstige Fremdkörper geschützt. Fazit: Dieser Helmtyp gibt während der Fahrt sicherlich das grösste Gefühl von Freiheit. Er ist aber unter dem Sicherheits- und Schutzaspekt, und das ist nun mal der Sinn des Helmtragens, die schlechteste Variante.

 

 

 Integralhelm :
Wer auf  Nummer Sicher gehen will, legt sich daher besser einen Integralhelm zu. Der Integral-Helm bietet den besten Rundum-Schutz, was auch aus den Unfallstatistiken deutlich hervorgeht. Optimaler Schutz von Kopf- und Kinnbereich dank steifer Verbindung der beiden Seitenpartien. Der Integral-Helm ist das ganze Jahr hindurch angenehm zu tragen. Unbedingt zu beachten ist beim Kauf, dass er über ein kratzfestes und helles Visier verfügt. Ein getöntes Visier sieht zwar "scharf" aus, die Tönung kann aber während der Dämmerung und in der Nacht die Sicht  beeinträchtigen. Durch eine Antibeschlag-Beschichtung wird bei kaltem oder feuchtem Wetter das Beschlagen des Visiers verhindert. In der Regel wenig Wind- und Umweltgeräusche dank Rundumkapselung des Kopfes. Nachteile: im Vergleich zum Jet- oder Klapphelm weniger Fahrtwindkühlung möglich und für Brillenträger umständliches Handling beim Aufsetzen/Absetzen des Helms bzw. der Brille.

 

 

 Klapphelm :
Kompromiss zwischen Jet- und Intergralhelm. Der Klapp-Helm ist die jüngste Entwicklung im Bereich des Kopfschutzes. Bei diesem Helm-Typ lässt sich der  "Kinnschutz" mitsamt dem Visier mit nur einem Handgriff nach oben klappen. Während der Fahrt muss das Kinnteil mit dem Visier geschlossen sein, um den  gleichen Schutz wie ein Integral-Helm zu bieten. Die praktischen Aspekte des Klapp-Helms sind beachtlich. Ohne den Helm abzusetzen können diverse  Tätigkeiten, wie zum Beispiel mit Freunden sprechen, trinken, essen, küssen oder eine Zigarette rauchen, ausgeübt werden. Gerade für Brillenträger ist ein Klapp-Helm ein Segen, wird das  Auf- und Absetzen doch sehr erleichtert. Ideal bei Fahrten im Stop-and-go-Verkehr und bei grosser Hitze. Bei Fahrten zu Zweit bessere Kommunikation möglich als mit Vollvisierhelm.

 

 

Einbau eines Helmsets ( Funk )

 

 


Damit auch die Kommunikation mit der Sozia / dem Sozius nicht leidet, finden Sie hier eine Einbauanleitung im Technikbereich...

 

 

Gesetzliches - Verstösse gegen die Helmtragepflicht

 

 

  • “Gem. § 21a Absatz 2 StVO haben Führer von Krafträdern oder offenen drei- oder mehrspurigen Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20kmh sowie Personen, die auf oder in ihnen mitfahren, während der Fahrt einen amtlich genehmigten Schutzhelm zu tragen. Dies gilt nicht, wenn ein vorgeschriebener Sicherheitsgurt angelegt ist. Amtlich genehmigte Schutzhelme sind mit einem vorgeschriebenen Genehmigungszeichen (ECE-Norm) gekennzeichnet. Nach der 2. Ausnahmeverordnung der StVO dürfen bis auf weiteres auch nicht amtlich genehmigte Schutzhelme mit ausreichender Schutzwirkung verwendet werden.“

Das können die Folgen sein :

  • Fahrer/Mitfahrer ohne Helm: 15 Euro
    Kind ohne Helm mitgenommen: 40,- Euro + 1 Punkt
    mehrere Kinder ohne Helm befördert: 50,- Euro + 1 Punkt
     
  • Fahrer oder Mitfahrer tragen im Falle eines Verkehrsunfalls eine Mitschuld, wenn entsprechende Kopfverletzungen entstanden sind. (Stand 01.05.2007)
     

 

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