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Handschuhe
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Nach dem Helm ist der Handschuh das wichtigste Kleidungsstück. Bei einem Sturz versucht man sich instinktiv irgendwie mit den Händen am Boden abzufangen. Deshalb sollten diese dann möglichst gut geschützt sein.
Wähle die Größe der Handschuhe so, daß sie geringfügig zu groß sind. Dann lassen sich beim Ausziehen die Spitzen der einzelnen "Finger" samt dem Futter fassen, was von Vorteil ist, wenn man im Handschuh geschwitzt hat.
Wirklich wasserdichte Handschuhe gibt es nach meinen Erfahrungen kaum - ausgenommen Gummihandschuhe. Jeder andere ist "atmungsaktiv", das heist, er läßt Schweiß nach außen abdampfen. Dazu ist in den Handschuh eine Membran mit winzigsten Löchern eingearbeitet. Und wo Feuchtigkeit rausgeht, kommt sie früher oder später auch hinein. Etliche km im Gewitterregen gefahren, und auch der vom Verkäufer als "absolut wasserdicht" gerühmte Flossenschutz ist oftmals naß zum Auswinden. Als "wasserdicht" darf man lediglich verstehen, dass der Handschuh hält einige Zeit im Regen durchhält - wie lange, erfährst du bei der ersten längeren Regenfahrt in der Praxis.
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Gepolsterte Textil- oder Lederhandschuhe - evtl. mit Protektoren - sollten selbstverständlich sein. Bei einem Sturz stützt man sich reflexartig ab. Hierdurch werden Hände bei einem Unfall fast immer in Mitleidenschaft gezogen. Handschuhe schützen die Hände vor Wind und Wetter und beim Sturz vor Schürfwunden. Leder - zumeist Rindsleder - hier immer noch das beste Material. Kunstfasern taugen beim Sturz wenig, da sie zu schnell durchgescheuert sind.
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Damit sie nicht beim Sturz nicht von der Hand rutschen, ist eine gute Passform wichtig. Handschuhe müssen wie eine zweite Haut sitzen. Auch die Stulpen dürfen nicht zu kurz sein. Der Handschuh sollte am Handgelenk dicht anliegen. Nieten, welche mit Protektorenschaum oder Hitzeschutzmaterial unterlegt sind, verstärken den Schutzeffekt. Wer meint, keine Handschuhe zu brauchen sollte einfach einmal mit den Knöcheln ein wenig über den Asphalt rubbeln. Dann merkst du, wie schön dagegen Schmiergelpapier ist.
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Saison von September bis Mai. Der THERMANO mit fest eingestellter Heizleistung ist die bessere Alternative zur Verlängerung der Saison. Aussenliegende Heizung verhindert ein Auskühlen der Hände, und der Schweiss wird durch die Temperaturdifferenz durch die Membrane nach aussen transportiert. Ein entscheidender Vorteil gegenüber jeder Griffheizung. ( Fa. Baehr, 179 Euro / 27.12.02 )
Auf Touren sollte man immer ein zweites Paar Handschuhe dabei haben. regnet es werden die Handschuhe naß und es ist eine wahre Wohltat, nach Ende des Regens in ein trockenes Paar zu schlüpfen.
Als Vielfahrer hat man bald eine ganze Kollektion von Handschuhen. Leichte und gut durchlüftete für den Hochsommer; ein Paar für Touren, bei denen Gewitter mit Kälte zu erwarten ist und schließlich die ganz dicken Winterhandschuhe (bee)
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Schuhe
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Oft wird die Frage gestellt : " Sind Motorradstiefel notwendig oder nur Angeberei ? " Die einfache Antwort ist : " Der Stiefel schützt vor Verletzungen “. Dies ist bereits dann wichtig, wenn dir der Motorroller “ nur “ im Stehen umkippt und auf deinem Fuß liegenbleibt. Je höher der Stiefel, umso mehr Schutz bietet er. Beim Kauf solltest du überlegen, ob du den Stiefel Sommer und Winter tragen willst. Wenn ja, eine Nummer größer nehmen und dicke Socken einplanen.
Vielfahrer werde sicher bald zwei Paar Stiefel besitzen : leichtere Sommerstiefel und evtl. sogar dick gefütterte Winterstiefel.
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Der Reißverschluß sollte auf alle Fälle nicht frei liegen, sondern mit einer Lasche überdeckt sein, damit bei Regen kein Wasser eindringt. Zumindest sollte der Stiefel jedoch über eine aureischend große Abdeckung - üblicherweise mit Klettverschluss - verfügen. Der Reißverschluss sollte außen eingenäht sein, da man mit innenliegenden Reißverschlüssen am Motorroller hängenbleiben kann und sich diesen auf- oder abreißt.
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Belüftungen sind im Sommer eine feine Sache, wenn ein bißchen Fahrtwind ins Stiefelinnere dringt. Leider hat das System bei Regen den Nachteil, daß dann Wasser eindringt und im Herbst/Winter unerwünscht kühle Luft. Beim Kauf ist zu überlegen, ob du die Hose im Stiefel oder über den Schaft tragen willst. Manche Stiefel haben Laschen, mit denen man die Weite des Schaftes regulieren kann, was eine optimale Anpassung garantiert.
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Knöchelhohes, festes Schuhwerk sollte selbstverständlich sein. Auf Halbschuhe sollte verzichtet werden, denn wenn im Falle eines Falles der Knöchel über den Asphalt rutscht, wird es äußerst schmerzhaft und die Heilung langwierig. Für die Motorradstiefel ist ebenfalls Leder - Stärke mindestens zwei Millimeter - das beste Material, da es im Falle eines Falles den wenigsten Abrieb hat. Die meisten Turnschuhe dagegen bestehen aus Nylongewebe, welches jedoch dem Asphalt nicht standhält. Auch Stiefeletten sind nicht empehlenswert. Damit der Fuß im Falle eines Unfalles nicht seitlich gequetscht wird, sollte der Stiefel eine starke und lösungsmittelbeständige Sohle haben.Protektoren und Verstärkungen an Zehen, Knöcheln und Fersen schützen zusätzlich.
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Stiefel sollten einerseits eng sitzen und andererseits einen bequemen Einstieg haben, welchen man weit öffnen kann. Deshalb ausprobieren und im Geschäft die Stiefel ruhig 10 Minuten anlassen und herumlaufen, damit es nachher keine Druckstellen gibt. “ Wasserdicht “ ist bei Schuhen nicht so bedeutend wie bei Jacken. Feuchte Füsse sind trotzdem unangenehm. Von verschiedenen Herstellern werden daher auch Stiefel mit einer wasserdichten, atmungsaktiven Membran angeboten.
- Als Regenschutz gibt es auch preiswerte Überzieher - nicht schön aber praktisch. (bee)
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