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"Pack das Leben bei den Hörnern", umschreibt Daimler-Chrysler-Chefdesigner Trevor Creed die Markenphilosophie von
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Mit 500 PS auf dem Kriegspfad : Chrysler-Vize Wolfgang Bernhard
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Dodge. Und mit Blick auf das Modell Tomahawk fügt er an: "Bei diesem Fahrzeug ist es sogar lebenswichtig, nach allem zu greifen, was festen Halt verleiht." Es könnte sonst nämlich passieren, dass das Geschoss mit dem indianischen Namen fahrerlos davonjagt. Und das wäre ähnlich zerstörerisch, als würde man das Kriegsbeil ausgraben. Das vierrädrige Fahrzeug Tomahawk besteht nämlich im Grunde nur aus Motor
Bei dem Triebwerk handelt es sich um das aus dem Supersportwagen Dodge Viper, um nämlich einen V10-Motor mit 8,3 Liter Hubraum und einer Leistung von 500 PS. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit des einsitzigen Gefährts mit stilistischen Art-Dèco-Anklängen liegt bei mehr als 676 km/h - überprüft hat das noch keiner.
Die übliche Reaktion auf das silbrig glitzernde Monstrum beschränke sich
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Ein Motor mit Rädern : Dodge Tomahawk in Detroit
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auf zwei kleine Wörter, heißt es bei Dodge: "Wow" und "warum". Die Antwort auf das Warum fällt erwartungsgemäß blumig aus. Trevor Creed sagt: "Der Tomahawk ist ein unverhohlenes Statement gegen die Mittelmäßigkeit. Und er ist ein Beispiel dafür, was kreative Köpfe austüfteln, wenn sie die Gelegenheit bekommen, ohne Schere im Kopf zu entwickeln."
Man muss das Fahrzeug wohl als eine Art Skulptur sehen. Und als ein Spiel mit den Möglichkeiten, die eben nur bei Konzeptfahrzeugen gegeben sind. Obwohl - der Tomahawk ist eine fahrbereite Skulptur. Sobald der Motor läuft, zuckt das Gerät in alle Richtungen. "Die Maschine klingt wie ein kleines Flugzeug", sagt einer, der bei laufendem Motor daneben stand. Wer weiß, ob nicht irgendwann doch jemand so ein Gefährt kaufen will. Es gibt immerhin schon ein US-Motorrad namens Boss Hoss mit einem auch schon monströsen V8-Motor von Chevrolet.
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