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Leder ist demgegenüber ein angenehmes Naturprodukt, welches sehr gute Abriebwerte zeigt. Es hält bei einer unsanften Berührung mit dem Asphalt i.d.R. länger als Textilien.
Das Material kann zu besserer Passform verarbeitet werden - die Protektoren sitzen dadurch fest und verrutschen bei einem Sturz nicht so leicht.
Leder ist nach wie vor das beliebteste Material und bietet eine sehr hohe Abrieb- und Reißfestigkeit, wenn es richtig gepflegt wird. Vermeidet also, Lederkleidung über der Heizung zu trocknen und fettet es regelmässig mit Lederfett ein. Sonst wird das Leder brüchig und verliert an Geschmeidigkeit und Schutzwirkung.
Achtet darauf, dass Eure Lederbekleidung entweder aus Rind- oder Ziegenoberleder in einer Stärke von mind. 1,2 mm - besser 1,4 mm - Stärke gefertigt ist. Ist es dünner, verliert es an Strapazfähigkeit; ist es zu dick, entstehen bei der Verarbeitung Wülste an den Nahtstellen, die unangenehm sein können.
Reissverschlüsse müssen sorgfältig verarbeitet sein und sollten eine optimale Breite von 10 mm haben.
Stretchbänder in den Dehnzonen bieten zwar angenehmeren Tragekomfort, haben aber den Nachteil, dass in diese Stretch-Streifen bei Regen sofort das Wasser eindringt.
Da Nähte ebenfalls Schwachstellen darstellen, sollte das Kleidungsstück nicht aus zu vielen kleinen zusammengestückelten Lederteilen bestehen.
Begehe nicht den Fehler und kaufe, nur mit einem T-Shirt bekleidet, eine “passende” Lederjacke " (es sei denn, du willst sie lediglich im Sommer tragen). Bedenke, das sich zwar Leder beim Tragen noch etwas weitet, du aber an kühleren Tagen noch Platz zum Darunterziehen von warmer Unterwäsche und einen Pulli haben solltest.
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